Interview mit
Kevin Schönfelder
Gemeinsam mit EDITEL treibt der Kärntner Lebensmittelproduzent KARNERTA die Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse konsequent voran.
Feuer und Flamme für EDI
Im Interview sprechen die Verantwortlichen über konkrete Vorteile, ihre Erfahrungen aus der Praxis und ihre Pläne für die weitere EDI-Integration.
Unter dem Motto „Feuer und Flamme“ bewirbt das in Klagenfurt ansässige Unternehmen aktuell seine Grillspezialitäten – vom Dry Aged Steak über Ripperln bis hin zu Bratwürsten –, immer frisch, handgemacht und perfekt gewürzt. Diese stellen jedoch nur einen kleinen Teil des riesigen Produktsortiments dar, das aus Fleisch, Fisch, Teigwaren und Menükomponenten besteht. Ebenso „Feuer und Flamme“ ist KARNERTA für den Elektronischen Datenaustausch (EDI), der im Unternehmen für einfachere Prozesse sorgt und dadurch auch die Geschäftsbeziehungen nachhaltig stärkt.
Seit fast drei Jahren setzt KARNERTA in diesem Bereich erfolgreich auf die Zusammenarbeit mit EDITEL und profitiert dabei von einer ganzheitlichen Lösung: Monat für Monat werden über 20.000 EDI-Dokumente mit mehr als 60 Partnern im gesamten DACH-Raum zuverlässig abgewickelt. Ein guter Anlass für EDITEL, mit Kevin Schönfelder, IT-Leiter von KARNERTA, und dem projektverantwortlichen Vertriebsleiter bei EDITEL, Christoph Stenech, zu sprechen.
Wir sind nun schon länger Ihre technische EDI-Verbindung zur Außenwelt. Welche Erfahrungen haben Sie mit uns im Zuge der Zusammenarbeit gemacht?
Schönfelder: Nur die besten! Der gesamte EDI-Betrieb ist sehr stabil und zuverlässig. Die Abläufe funktionieren reibungslos, und sollte es doch einmal zu Abweichungen kommen, unterstützt das Team von EDITEL schnell und zielgerichtet. Besonders wertvoll ist dabei nicht nur das technische Know-how, sondern auch das ausgeprägte Verständnis für die dahinterliegenden Prozesse.
Das macht Lust auf mehr …
Schönfelder: Absolut. Wir bedienen bereits einen Großteil unserer Kunden über EDI. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Prozesse sind schneller, zuverlässiger und kommen mit minimalem manuellem Aufwand aus. Genau dieses Potenzial sehen wir auch auf Lieferantenseite.
Sie gehen also aktiv auf Ihre Lieferanten zu?
Schönfelder: Ja. Für viele bedeutet das ebenso eine spürbare Entlastung, da manuelle Erfassungsschritte entfallen. Für andere ist das Thema noch neu, allerdings wächst das Bewusstsein dafür, dass digitale Prozesse zunehmend zum Standard werden.
Welche Ziele verfolgen Sie dabei?
Schönfelder: Mittelfristig möchten wir den Anteil der elektronischen Abwicklung mit unseren Lieferanten deutlich erhöhen. Der Fokus liegt zunächst auf digitalen Bestellungen und Lieferscheinen. Am Ende des Tages ist natürlich auch die elektronische Rechnung vorgesehen. Ziel ist es, die Prozesse auf Lieferantenseite ähnlich effizient zu gestalten wie auf Kundenseite.
Welche Herausforderungen sehen Sie bei der Lieferantenintegration?
Schönfelder: Neben der technischen Umsetzung ist vor allem die Abstimmung der Stammdaten ein wichtiger Punkt. Hier braucht es eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten, um eine gemeinsame Basis zu schaffen – eine Erfahrung, die wir bereits im LEH gemacht haben.
Herr Stenech, wie unterstützt EDITEL KARNERTA bei diesen nächsten Schritten?
Stenech: Wir verstehen uns als zentrale Schnittstelle zwischen KARNERTA und seinen Geschäftspartnern und begleiten die Umsetzung sowohl fachlich als auch organisatorisch, damit die Integration effizient voranschreitet.
Und was zeichnet die gute Zusammenarbeit mit KARNERTA aus?
Stenech: Eine klare Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und ein gemeinsames Verständnis dafür, wohin die Reise gehen soll – das hat sich in den letzten drei Jahren der Zusammenarbeit bewährt.
Danke fürs Gespräch!