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Mitarbeiter:innen von Metro vor einer Filiale

Interview mit
Jasminka Dzebic

Zusammenarbeit mit EDITEL ist geprägt von zahlreichen technologischen Meilensteinen

Veröffentlicht am: 04.05.2026

Technologische Meilensteine durch Zusammenarbeit

Jasminka Dzebic ist als Senior Department Managerin für EDI Process & Business Development bei METRO Österreich für das Thema EDI verantwortlich. Im Interview erklärt sie, wie sich die Zusammenarbeit mit EDITEL stetig weiterentwickelt und welches Herzensthema sie im Unternehmen zusätzlich umsetzen kann.

Mit 37.000 Artikeln aus dem Food- und Nonfood-Bereich, darunter mehr als 3.000 regionale Produkte, zählt METRO Österreich zu den führenden Großhandelsunternehmen des Landes. METRO Cash & Carry betreibt 16 Großmärkte sowie zwei Lieferdepots und beschäftigt hierzulande rund 2.500 Mitarbeiter:innen. International ist der Konzern in über 30 Ländern mit mehr als 89.000 Mitarbeiter:innen vertreten. Was METRO für seine über 17 Millionen Kund:innen weltweit besonders macht: ein nahtloser Multichannel-Ansatz. Kund:innen können ihre Ware sowohl in den großflächigen Märkten vor Ort einkaufen als auch über die Food Service Distribution (FSD) liefern lassen – digital vernetzt und effizient. Bei der Automatisierung dieser Prozesse ist EDITEL seit vielen Jahren ein wichtiger Partner.

 

Ein bedeutender Schritt war die Einführung standardisierter EDI-Prozesse.

Jasminka Dzebic, Senior Department Managerin METRO Österreich

Frau Dzebic, Sie sind Senior Department Managerin und für das EDI Process & Business Development zuständig. Worin genau besteht Ihre Tätigkeit in dieser Position?

Jasminka Dzebic: In meiner Position als Senior Department Managerin im Bereich EDI Process & Business Development verantworte ich die Entwicklung und Optimierung von elektronischen Datenübertragungsprozessen (EDI) innerhalb des Unternehmens und in Zusammenarbeit mit externen Partnern. Mein Aufgabenbereich umfasst die Implementierung neuer EDI-Lösungen, die Weiterentwicklung bestehender Systeme sowie die Sicherstellung eines reibungslosen Informationsaustauschs mit unseren Lieferant:innen und Kund:innen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Analyse von Geschäftsprozessen, um Effizienzpotenziale zu identifizieren und digitale Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

METRO Österreich ist seit Jahrzehnten EDITEL-Kunde. Wie hat sich die Zusammenarbeit im Laufe der Zeit entwickelt, und welche Meilensteine waren aus Ihrer Sicht besonders prägend?

Die Zusammenarbeit mit EDITEL hat sich über die Jahre stetig weiterentwickelt und war geprägt von zahlreichen technologischen Meilensteinen. Ein bedeutender Schritt war die Einführung standardisierter EDI-Prozesse, die eine nahtlose Integration unserer Lieferkette ermöglichten. Dadurch konnten wir die Effizienz und Transparenz in der Kommunikation mit Lieferant:innen und Kund:innen signifikant steigern. Diese Entwicklungen haben maßgeblich dazu beigetragen, die Geschwindigkeit und Qualität unserer Geschäftsprozesse nachhaltig zu verbessern. Ein Beispiel aus der Praxis ist etwa die elektronische Rechnung (e-Invoice), die derzeit immer wieder in Medienberichten auftaucht und jetzt sukzessive in vielen EU-Ländern obligatorisch wird. Bei uns steht das e-Invoicing schon lange im Fokus. Hier nutzen wir eine maßgeschneiderte e-Invoice-Lösung von EDITEL, die eine vollständige Automatisierung des Rechnungslegungsprozesses – von der Erstellung der EDI-Rechnung über die sichere Übermittlung via eXite bis hin zur gesetzeskonformen Archivierung – ermöglicht. Aktuell erreichen wir eine Abdeckung von rund 90 %, ein für Österreich sehr hoher Wert.

Haben Sie für diese Tätigkeit eine fachspezifische IT-Ausbildung benötigt? Welche Berufserfahrung haben Sie zuvor gesammelt, und wie sind Sie zum Thema EDI gekommen?

Eine spezifische IT-Ausbildung war nicht zwingend erforderlich, jedoch sind fundierte Kenntnisse im Prozessmanagement von großem Vorteil. Ich habe ursprünglich Transkulturelle Kommunikation sowie Migrations- und Integrationsmanagement studiert und in verschiedenen Bereichen und Branchen gearbeitet. Zum Thema EDI bin ich durch meine bereichsübergreifenden Tätigkeiten gekommen, insbesondere im Bereich des Artikel Master Data Managements. Hier wuchs die Notwendigkeit, tiefes Verständnis für unsere Prozesse mit Kommunikations- und Teamfähigkeit zu verknüpfen. Dadurch ergab sich die Möglichkeit, meine Kenntnisse im Bereich EDI zu vertiefen und die Implementierung neuer Systeme aktiv mitzugestalten. Dabei möchte ich besonders betonen, wie wichtig es ist, in einem starken, gut funktionierenden Team zu arbeiten und auf eine klare und gute Kommunikation innerhalb und außerhalb der Abteilungen zu achten sowie gute und starke Partner:innen – wie zum Beispiel EDITEL – zu haben.

Sie sind außerdem Diversity, Equity & Inclusion Botschafterin bei METRO. Was versteht man darunter, und welche Aufgaben übernehmen Sie in dieser Rolle?

Das ist mein Herzensthema! Als Diversity, Equity & Inclusion Botschafterin setze ich mich aktiv für die Förderung einer vielfältigen und inklusiven Unternehmenskultur ein. Das bedeutet, Initiativen und Programme zu entwickeln, die Chancengleichheit für alle Mitarbeiter:innen schaffen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen individuellen Merkmalen. Meine Aufgaben umfassen unter anderem die Sensibilisierung der Belegschaft durch Kommunikation und Workshops sowie die Unterstützung von Netzwerken für unterrepräsentierte Gruppen. Mein Ziel ist es, eine Arbeitsumgebung zu gestalten, in der alle Mitarbeitenden ihre individuellen Stärken einbringen können und sich wertgeschätzt fühlen.

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