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e-Invoice in der Slowakei

Slowakei setzt auf
digitale Rechnungen

Ab 2027 wird e-Invoicing in der Slowakei Pflicht. EDITEL ist als erster „Digitálny poštár“ zertifiziert.

e-Invoicing
Veröffentlicht am: 24.08.2026

EDITEL als zertifizierter Partner

Die Digitalisierung des Rechnungswesens in Europa nimmt weiter Fahrt auf. Mit der Einführung einer verpflichtenden elektronischen Rechnungsstellung für B2B-Transaktionen ab 1. Januar 2027 gehört die Slowakei zu den Vorreitern bei der Modernisierung steuerrelevanter Geschäftsprozesse. 

Für Unternehmen bedeutet dies weit mehr als die Umstellung auf ein neues Rechnungsformat: Künftig müssen Rechnungsdaten auch elektronisch und weitgehend automatisiert an die Finanzbehörden gemeldet werden. EDITEL hat für diese neue Ära einen wichtigen Meilenstein erreicht und als erstes Unternehmen die notwendige Zertifizierung der slowakischen Behörden erhalten.

Wichtiger Schritt in Richtung digitale Steuerwelt

Die Zertifizierung als „Digitálny poštár“ („Digitaler Postbote“) bestätigt, dass die von EDITEL bereitgestellte Infrastruktur sämtliche technischen, sicherheitsrelevanten und organisatorischen Anforderungen des neuen nationalen e-Invoicing-Ökosystems erfüllt. Unternehmen können damit darauf vertrauen, dass ihre Rechnungsdaten rechtskonform, sicher und zuverlässig verarbeitet sowie an die zuständigen Stellen übermittelt werden.

„Die Slowakei schafft mit ihrem neuen Modell die Grundlage für eine vollständig digitale und transparente Rechnungsabwicklung. Für Unternehmen ist es entscheidend, sich frühzeitig auf diese Veränderungen vorzubereiten und die entsprechenden Prozesse rechtzeitig anzupassen“, erklärt Tomasz Kuciel, Leiter des e-Invoicing Competence Centers bei EDITEL.

Europaweite Entwicklung mit klarer Richtung

Die neuen Anforderungen stehen im Einklang mit den europaweiten Bestrebungen zur Digitalisierung des Mehrwertsteuerwesens. Im Rahmen der ViDA-Initiative (VAT in the Digital Age) werden elektronische Rechnungen und digitale Meldeverfahren künftig eine immer größere Rolle spielen. Die Slowakei setzt dabei auf das Peppol-Netzwerk – eine europaweit standardisierte Infrastruktur für den Austausch elektronischer Geschäftsdokumente, insbesondere Rechnungen.

Die technische Umsetzung erfolgt über ein sogenanntes Peppol-5-Corner-Modell. Zertifizierte Dienstleister übernehmen dabei die Rolle einer sicheren Drehscheibe zwischen Unternehmen und Behörden und sorgen dafür, dass Rechnungen sowie steuerrelevante Daten gemäß den europäischen Standards ausgetauscht werden.

5 Corner Modell
© EDITEL

Die eigentliche Herausforderung liegt in den Prozessen

Für viele Unternehmen ist die Umstellung weit mehr als ein IT-Projekt. Gefragt ist eine nahtlose Integration der neuen Anforderungen in bestehende ERP-, Finanz- und Buchhaltungsprozesse.

„Die Einführung von e-Invoicing betrifft nicht nur die Rechnungsstellung selbst, sondern die gesamte Prozesslandschaft eines Unternehmens“, betont EDITEL-Geschäftsführer Gerd Marlovits. 

„Wer frühzeitig die notwendigen Voraussetzungen schafft, erfüllt nicht nur kommende gesetzliche Vorgaben, sondern profitiert auch von höherer Automatisierung, besserer Datenqualität und effizienteren Abläufen.“

Einmal anbinden – mehrfach profitieren

Für die Umsetzung der neuen Anforderungen hat EDITEL ein leistungsfähiges, internationales CTC-Gateway entwickelt (Continuos Transaction Control). Es übernimmt die automatisierte Validierung, Konvertierung und Weiterleitung von Rechnungsdaten an die jeweils erforderlichen nationalen Plattformen und Behörden.

Der besondere Vorteil: Unternehmen benötigen nur eine einzige technische Anbindung, um verschiedene nationale e-Invoicing- und Meldeverfahren zu unterstützen. Dadurch sinkt der Integrationsaufwand erheblich, während gleichzeitig die Zukunftssicherheit steigt.

Das Gateway ist vollständig in die bewährte eXite®-Plattform von EDITEL integriert. Tausende Unternehmen nutzen dieses Netzwerk bereits heute für den sicheren Austausch von EDI-Nachrichten und elektronischen Geschäftsdokumenten. Bestehende Verbindungen und Prozesse können somit weiterverwendet und schrittweise an die neuen regulatorischen Anforderungen angepasst werden.

Was Unternehmen jetzt wissen sollten

Mit dem Start des elektronischen Rechnungsstellungssystems in der Slowakei IS EFA (Informačný Systém Elektronickej Fakturácie) gelten für umsatzsteuerpflichtige Unternehmen bei B2B-Geschäften in der Slowakei künftig unter anderem folgende Anforderungen:

  • Rechnungen müssen in einem strukturierten elektronischen Format gemäß der europäischen Norm EN 16931 erstellt und ausgetauscht werden.
  • Die Rechnungen werden als maschinenlesbare XML-Dokumente verarbeitet und können direkt von ERP- und Buchhaltungssystemen genutzt werden.
  • Per E-Mail versandte PDF-Rechnungen erfüllen die gesetzlichen Anforderungen nicht.
  • Steuerrelevante Rechnungsdaten müssen künftig elektronisch an die Behörden gemeldet werden.
  • Der Austausch erfolgt über zertifizierte Dienstleister („Digitálni poštári“), die sowohl die sichere Zustellung als auch das erforderliche Reporting übernehmen.
  • Unternehmen und steuerpflichtige Organisationen müssen in der Lage sein, elektronische Rechnungen über diese Infrastruktur zu empfangen.

Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen

Die Einführung der verpflichtenden E-Rechnung markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zu vollständig digitalisierten Geschäfts- und Steuerprozessen in Europa. Unternehmen, die frühzeitig handeln, schaffen nicht nur regulatorische Sicherheit, sondern legen gleichzeitig den Grundstein für effizientere und stärker automatisierte Abläufe.

Mit seiner langjährigen Erfahrung im elektronischen Datenaustausch, seinem europaweiten Netzwerk und der erfolgreichen Zertifizierung in der Slowakei bietet EDITEL dafür die passende Grundlage.

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